Über uns


Am Siebner Märt 1983 regten sich einige jüngere Gäste im Restaurant Bierhalle in Siebnen über das bescheidene Fasnachtstreiben auf. Sylvia Wessner forderte die jungen Leute auf, selber aktiv an der Fasnacht teilzunehmen. Und so wurde überraschenderweise noch am selben Abend eine neue Fasnachtsclique ins Leben gerufen.
In Anlehnung an den traditionsreichen "Siebner Märt" einigte man sich auf den Namen "Märtfraueli".

Um schon an der kommenden  Fasnacht 1984 teilzunehmen, schneiderte die Initiantin in aller Eile für sich und die  sechs Lehrlinge, bunt gemusterte Kostüme in den unterschiedlichsten Farben. Dazu gehörte ein prächtiger Hut der mit Früchten, Gemüse und Federn bestickt war. Die Masken wurden für 20 Franken pro Stück bei der Maskenfabrik Müller in Gersau gekauft.
Ein Jahr nach der Gründung zählte man bereits 18 Aktive. 1985 erhielt der Verein eigene Statuten, worin die Mitgliederzahl auf 25 festgelegt wurde.
Unter Anleitung des Maskenschnitzers Hugo Reichlin aus Flums schnitzte jedes Mitglied 1987 in der Migros-Clubschule in Chur individuelle Masken aus Tannenholz. Zum 10-jährigen Jubiläum erhielten die Märtfraueli 1993 ein wiederum selbst genähtes, violet/schwarzes Kostüm. Dazu gehörte natürlich ein grosser Hut mit Federn und ein Regenschirm.

2005 bekam der Verein ein neues Gesicht. Die Holzmaske wurde von Hans Tischhauser aus Flums geschnitzt. Passend zum 30 jährigen Jubiläum, schneiderte Romy Mächler ein neues Kostüm. Wiederum ganz in violett. Dazu wurden passende Schirme von einigen Mitgliedern handbemalt.

Im Jahr 2016 wurde erneut eine neue Larve geschnitzt. Diesmal von dem bekannten Schnitzer Markus Kläger.